GRÜNE im Kreistag: Nutzung der CO-Pipeline weiterhin verhindern

Mit dem NRW-Koalitionsvertrag besiegeln CDU und FDP politisch die Inbetriebnahme der Kohlenmonoxid-Pipeline der BAYER AG. Die Rohrfernleitung verläuft im Kreis Mettmann durch die Stadtgebiete von Monheim, Langenfeld, Hilden, Erkrath und Ratingen.

Mit einer Anfrage zur Kreistagssitzung am 10.07.2017 will die Kreistagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN den nach der Landtagswahl aktuell geänderten Sachstand für den Kreis Mettmann neu beurteilen: “In den zurückliegenden Jahren hatte der Kreistag gemeinsam mit dem Landrat stets auf die Gefahren dieser Rohrfernleitung und des dadurch geleiteten hochgiftigen Gases hingewiesen und sich – bis auf die FDP – eindeutig gegen die Inbetriebnahme der CO-Pipeline positioniert”, erinnert sich Fraktionsvorsitzender Bernhard Ibold und unterstreicht: “Wir hoffen, dass sich an dieser breiten Ablehnung auch unter der neuen NRW-Landesregierung nichts ändern wird. Mit unserer Anfrage zur nächsten Kreistagssitzung wollen wir herausfinden, welche Möglichkeiten die Kreisverwaltung unter der neuen Landesregierung sieht, um die Nutzung der CO-Pipeline auch weiterhin gemeinsam zu verhindern.”

Hier zur Anfrage

 

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