Bericht von der LDK Dortmund

Eindrücke von der LDK in Dortmund aus der Sicht von Martina Köster-Flashar

Liebe Freundinnen und Freunde aus dem KV Mettmann,

nach dem für uns alle sehr ernüchternden Wahlergebnis bei den Landtagswahlen im Mai dieses Jahres war die LDK in Dortmund das erste innerparteiliche Zusammentreffen und stand daher auch ganz unter diesem Eindruck.

Zuvor hatten sich bereits die fünf Bezirksräte mit ihren Delegierten getroffen, um Ursachen, Vorschläge für innerparteilich notwendige Veränderungen in der Kommunikationsstruktur und personelle Neuausrichtungen, sowie finanzielle Auswirkungen zu thematisieren.

In unserem Bezirksrat Niederrhein-Wupper wurde zudem auch große Unzufriedenheit über den Mangel an Transparenz von Entscheidungen und wenig Kommunikation auf Augenhöhe mit der Basis geäußert.

Offensichtlich ist dies auch in den anderen Bezirksräten so, oder ähnlich formuliert worden;  alle Punkte sind schließlich in den Antrag des Landesvorstandes: „Neues Grün braucht das Land“ aufgenommen worden.

Für mich als LAG Sprecher*in ist dabei besonders wichtig, dass die LAG en zukünftig viel stärker innerparteilich wirken sollen, nämlich als:

„Think-tanks“ der Basis.

Außerdem kam es nach etlichen, durch Verhandlungen in den Antrag durch modifizierte Übernahme, unstrittige Veränderungsanträgen doch noch zu einer Kampfabstimmung über den Antrag der GRÜNEN JUGEND:

Bis Anfang 2018 legt der Landesvorstand dem Landesparteirat einen Zwischenbericht zu den angestoßenen Prozessen zur Evaluierung und Beschlussfassung vor.

Der Antrag wurde nach heftiger Debatte mit deutlicher Mehrheit angenommen, entsprechend von der Versammlung gefeiert und spiegelt recht genau die allgemeine Stimmungslage auf der LDK wider.

Trotzdem herrschte aber ein Konsens zum konstruktiven Umgang mit der anstehenden Neuausrichtung vor; so mein Eindruck.

Am besten trifft es da die Aussage eines LAG Kollegen:

„…..wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen!“

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